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17.08.2007

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Die wahre Geschichte der Ankersteine

unser Sonderkorrespondent J.b aus Aachen hat die geschichte der ANkersteine aufgrund neu im Sonderarchiv ‘Ankerstadt Kunstanstalt’, kurz ASK Aufgetretenen Fakten neu Zusammengestellt und erhellt damit auch den Schweizer Beitrag zum Anker-Universum:

Richter bzw. die Gebrüder Lilienthal werden im allgemeinen als Erfinder der Ankersteine angesehen. Dies kann man aber so nicht im Raum stehen lassen. Tatsächlich versuchte der Drogerist Richter mit seiner pharmazeutischen Firma in Rudolstadt die weltbekannten Kräuterbonbons der Firma Ricola nachzuahmen. Der Name Ricola ist übrigens eine Abkürzung des ursprünglichen Firmennamens Richterich & Co., Laufen. Von Richter verfremdet zu Richter, Ich & Co, später hat er sogar noch das Ich weggelassen. Was nur ein weiterer Beweis wäre, daß die Schweizer die Ankersteine erfunden haben, wenn Richter schon den Handelsnamen übernahm. Das Einzige, was verwundert, ist, dass Ricola erst seit neuestem Kräuterbonbons in Kleinkaliber herstellen. Vermutlich wollte Richter damals, als er begann, das Patent durch eine kleinere Version umgehen und hat erst, nachdem sich der große Erfolg der Großen von Ricola abzeichnete, ebenfalls das Großkaliber bevorzugt. Zudem fertigte Richter ja nur eine Billigkopie, er verwendete billiges Leinöl und streckte die Masse zudem mit Sand und Kreide, während Ricola unterschiedliche hochwertige Kräuteröle einsetzte. Wieder ein Beweis für die Erfindungshöhe der Schweizer. An der Passform der Schweizer Variante muß allerdings noch gearbeitet werden, aber gerade das zeigt ja, daß sie die ersten waren und Richter das nach seinem Ideendiebstahl nur weiterentwickelt hat.
Weil die nachgeahmten Kräuterbonbons von Richter so ungeniessbar waren, wurden sie den Kindern zum Spielen gegeben. Im Gegensatz zu den Echten, die sich durch Anlecken zusammenkleben lassen, konnte man die von Richter allerdings nur zu losen Bauwerken aufeinandergeschichtet werden. Der einzige Glückstreffer von Richter war, dass er die Marktlücke erkannte und später seine missglückten Kräuterbonbons als Baukästen vermarktete.

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17.08.2007